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Umzug nach Köln erfolgreich

 

Mit der Einführung von elektronischen Registern hat der Gesetzgeber 2009 eine umfangreiche Änderung der Sachbearbeitung in den Standesämtern beschlossen.

Die Einträge werden nicht mehr ausgedruckt und in Papierregistern abgeheftet - jetzt wird mit einer Signaturkarte nebst persönlicher PIN unterschrieben und die Verfügung im elektronischen Personenstandsregister (ePR-Server) gespeichert.

Die GKD hat verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung erwogen und sich schließlich für den Betrieb mit vielen anderen NRW-Kommunen über den KDN bei der Stadt Köln entschieden.

Eine lange Testphase seit April 2011 wurde dazu genutzt, ein paar "Kinderkrankheiten" zu beseitigen. Schließlich fand am 11.01.2012 eine umfangreiche Schulung bei der GKD statt, an der fast alle - nämlich 34 - Standesbeamtinnen und -beamten der Kunden teilnahmen.

Zehn von insgesamt dreizehn Kommunen wurden dann am 13.01.2012 umgestellt. Die Datenbanken wurden exportiert und dann über gesicherte Leitungen nach Köln übertragen. Der Migrationsprozess dort dauerte lang, aber gegen 20:00 Uhr konnte Herr Koch von der Stadt Köln Vollzug melden. Die Standesämter testeten am Samstag ohne Publikumsverkehr und gaben die Anwendung frei.

Am 20.01.2012 folgten die drei noch fehlenden Kunden - darunter mit der Stadt Paderborn der Kunde mit der mit Abstand größten Datenbank. Es dauerte folgerichtig dann auch bis ca. 22:00 Uhr bis alle Datenbanken in die Umgebung in Köln integriert waren. Auch hier wurde sehr intensiv am Samstag getestet und die Freigabe konnte erfolgen.

Der Betrieb von AutiSta und ePR-Server durch die Stadt Köln ist erfolgreich gestartet und wir sind gemeinsam überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, das Potenzial des KDN-Dachverbands zu nutzen, um die Kosten - aber auch die Leistung - zu optimieren.