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Big Data - Chancen und Herausforderungen

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Big Data - Chancen und Herausforderungen

Das Thema Daten erfreut sich momentan einer großen Aufmerksamkeit, wie der aktuell überall kursierende Begriff "Big Data" zeigt.

 

Der Begriff Big Data bezeichnet dabei ein ganzes Bündel neu entwickelter Methoden und Technologien, die die Erfassung, Speicherung und Analyse eines großen (und ständig erweiterbaren) Volumens unterschiedlich strukturierter Daten in hoher Geschwindigkeit ermöglichen.

 

Das Besondere bei Big-Data-Analysen ist, dass Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammengetragen und analysiert werden und somit Ergebnisse aus Daten vorliegen, die bislang nicht aufeinander bezogen wurden. Für die IT-Branche, aber auch für die Anwender in der Wirtschaft, Wissenschaft und in den öffentlichen Verwaltungen ist Big Data daher zum großen Innovationsthema geworden. 

 

Daten sind heutzutage durch drei Charakteristika - die drei Vs -  gekennzeichnet:

  • Volume (Datenmenge),
  • Velocity (Geschwindigkeit),
  • Variety (Vielfalt/unterschiedliche Beschaffenheit).

Zudem ist die wirtschaftliche Bedeutung von Daten inzwischen als so groß angesehen, dass sie als vierter Produktionsfaktor neben Arbeitskraft, Ressourcen und Kapital treten. "Data ist the new oil", brachte es Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, auf den Punkt.

 

Big Data stellt eine Chance dar, existierende Daten zum Nutzen der Allgemeinheit intelligent auszuwerten und mit diesem Wissen die Planung, Steuerung und Optimierung von Prozessen in den unterschiedlichsten Bereichen von Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft zu verbessern. Auch in der öffentlichen Verwaltung bieten sich zahlreiche Anwendungsfelder für den Einsatz von Big-Data-Methoden an, von der Stadtplanung über das Verkehrsmanagement bis hin zur Energieversorgung. 

 

Den großen Potentialen von Big Data stehen aber auch Risiken gegenüber, allen voran die missbräuchliche und kriminelle Nutzung, aber auch fehlende rechtliche Rahmenbedingung und unzulässige Schlussfolgerungen aus dem generierten Wissen. Gerade die Nutzung der für Big Data besonders interessanten personenbezogenen Daten kollidiert mit den europäischen datenschutzrechtlichen Prinzipien.

 

Nachdem Big Data bereits eines der Kernthemen auf der CeBIT 2014 war, befasst sich nun auch die Bundesregierung verstärkt mit diesem Thema. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt deshalb die Forschung im Bereich Big Data und IT-Sicherheit in Deutschland neu auf. Dazu werden in diesem Jahr zwei Big Data-Kompetenzzentren in Berlin und Dresden eingerichtet. Unter der Leitung der TU Berlin entsteht das Berlin Big Data Center (BBDC) und unter der Leitung der TU Dresden das Competence Center for Scalable Data Services and Solutions (ScaDS).

 


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