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Stadt Paderborn will innenstadtnahes Kasernengelände kaufen

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Stadt Paderborn will innenstadtnahes Kasernengelände kaufen

Das innenstadtnahe Gelände der Alanbrooke-Kaserne, die von den Briten als erste von fünf Kasernen in zwei Jahren geräumt wird, weckt Begehrlichkeiten. Hundertfach werden der Stadtverwaltung Vorschläge gemacht, wie das noch umzäunte und ummauerte Militär-Viertel an der Elsener Straße nach dem Britenabzug genutzt werden sollte. Die Vorschläge reichen vom Zoo, Freibad, Restaurant und Café, Diskothek, Künstlerateliers bis zu Kulturwerkstatt, Wohnsiedlungen, Parks, Tiefgarage, Parkhaus, Sportplätze und neuen Sitz der Stadtverwaltung.

 

 

 

Künftiger Sitz der Stadtverwaltung

Zur Stunde steht lediglich fest, dass die Stadtverwaltung in den markanten rot-weißen Kasernengebäuden das Technische Rathaus aus der Pontanusstraße, die Verwaltung vom Abdinghof, das Sozial- und Jugendamt vom Hoppenhof sowie Stadt- und Kreisarchiv und auch die Gemeinschaft für Kommunikationstechnik, Informations- und Datenverarbeitung Paderborn (GKD) zusammenzieht. Dafür werden Büroräume für 700 bis 800 Mitarbeiter benötigt, kündigte Technische Beigeordnete Claudia Warnecke noch einen Neubau zu den bereits bestehenden elf denkmalgeschützten Kasernengebäuden an. Für Um- und Neubau der Stadtverwaltung wurden zuletzt Investitionskosten zwischen 52 und 77 Millionen Euro genannt.

 

Alle übrigen Nutzungen für das 800 000 Quadratmeter große Areal mit insgesamt 90 Gebäuden sind offen. Zehn Hektar sind neben dem Verwaltungsareal noch zu verplanen. Etliche Gebäude wie die Werkshallen seien marode oder gar abrissreif, sagte Jens Küpper von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW (SteG) aus Dortmund, die das Projekt Alanbrooke-Kaserne begleitet. Die Stadt will das gesamte Viertel von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) kaufen, um Grundstücksspekulanten zu verhindern.

 

Auch Wohnungen und ein Park sind geplant

Es zeichnet sich ab, dass im südlichen Bereich des Kasernengeländes Wohnungen gebaut werden - Mehrgenerationenhaus, barrierefreies Wohnen, vielleicht auch sozialer Wohnungsbau und Ein- oder Mehrfamilienhaus. Der Wunsch nach Wohnungen im "Alanbrooke-Viertel«" sei am häufigsten genannt worden und stehe ganz oben auf der Prioritätenliste.

In den Blickpunkt gerät der Exerzierplatz, der im Bereich der künftigen Verwaltungsgebäude ebenfalls unter Denkmalschutz stehe. Für diesen Platz favorisieren viele Bürger einen öffentlichen Park mit Bänken und Begegnungsbereichen.

 

Völlig ungeklärt ist noch die Erschließung des neuen Viertels. In benachbarten Vierteln herrscht Sorge über eine Zunahme des Autoverkehrs. So werden Zufahrten von der Rathenaustraße zwischen den Gebäuden Telekom und dSpace genannt.

Nach der ersten Bürgerbeteiligung geht es in der Verwaltung jetzt in die Detailplanungen, damit 2015 ein architektonisches Konzept und Bebauungsplan stehen. Zuvor haben die Bürger erneut das Wort. Ziel bleibt: Schon im Jahr 2016 soll gebaut werden, wenn die Kaserne frei wird.

 

(Quelle: Westfälisches Volksblatt vom 05./06.07.2014, leicht gekürzt)

 
Luftbild der Alanbrookekaserne
Ansicht des innenstadtnahen Kasernengeländes, auf dem ein neues Viertel mit künftigem Sitz der Stadtverwaltung entstehen soll.
 


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