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Wie Zeitzeugen den Mauerfall erlebten

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Wie Zeitzeugen den Mauerfall erlebten

Bild Zeitzeugenrunde

Zeitzeugen auf beiden Seiten erinnern sich: (v.l.) Johannes Kaup, ehem. Hauptamtsleiter Stadt Paderborn, Dieter Bartha, ehem. Beigeordneter Stadt Paderborn, Hans-Joseph Zacharias, GKD Paderborn, Bürgermeister Michael Dreier, Moderator Martin Lausen, Dieter Ertelt, ehem. Beigeordneter Stadt Ludwigsfelde, Uli Voss, GKD Paderborn, Ulrich Kramer, Zeitzeuge in Berlin und Mitarbeiter der Stadt Paderborn, Karin Geck-Mügge, Zeitzeuge in Berlin, und Wolfgang Mügge, Zeitzeuge in Berlin.

 

Am Dienstag, 11. November, lud die Stadt anlässlich des 25. Jahrestag des Mauerfalls zu einer Zeitzeugenrunde ins Rathaus ein. Bürgermeister Michael Dreier begrüßte die Anwesenden und hob hervor, wie bewegend die Wiedervereinigung bis heute für die Menschen in Deutschland ist.

Neben dem Erlebten während des Mauerfalls ging es an diesem Abend auch um die Verbindung der Stadt Paderborn und der Stadt Ludwigsfelde. Nach der Wende halfen Kommunen aus Nordrhein Westfalens Städten in Brandenburg bei dem Aufbau ihrer Verwaltung. Durch diese Städtepartnerschaften kamen auch Paderborn und Ludwigsfelde zusammen.

Martin Lausen, Chefredakteur von Radio Hochstift, führte als Moderator durch den Abend. Anwesende Zeitzeugen waren Wolfgang Mügge und seine Frau Karin Geck-Mügge, die zur Zeit der Wende in Berlin studiert haben. Mügge berichtete, dass er am Abend des 9. November 1989 auf das Kind der Nachbarn aufgepasst hatte. Seine Frau sah die Bilder im Fernsehen und fuhr am nächsten Morgen Richtung Brandenburger Tor, wo auch sie sich auf die Mauer stellte.

Etwa eine Woche nach dem Fall der Mauer setzte sich Ulrich Kramer, Mitarbeiter der Stadt Paderborn, mit Frau und Kind in sein Auto und fuhr nach Eisenach. Mit im Gepäck hatte er Schokolade, Bananen und Kleidung, die er verteilte. Dreier erwähnte in seinem Grußwort, dass die Zusammenarbeit der Paderborner mit der Stadt Ludwigsfelde nicht nur für Deutschland von enormer Bedeutung war, sondern hier auch Freundschaften entstanden sind. "Deutsch-deutsche Städtepartnerschaften haben nicht zuletzt nach der Wiedervereinigung unverzichtbare Beiträge für die Begegnung und das Zusammenwachsen der Menschen in allen Teilen Deutschlands geleistet. Sie haben auch Freundschaften entstehen lassen, die lange nach Beendigung der Zusammenarbeit noch fortbestehen", betonte das Stadtoberhaupt.

Der ehemalige I. Beigeordnete der Stadt Paderborn, Dieter Bartha, berichtete, dass die Verwaltung in Ludwigsfelde in den Bereichen der Organisation, Bauleitplanung sowie Ordnungs- und Sicherheitsrecht Unterstützung benötigte. Hans Kaup, Ulrich Voss und Joseph Zacharias von der GKD Paderborn zeigten die Bedingungen in Ludwigsfelde auf. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in Ludwigsfelde habe gut funktioniert, da man ihnen nur beratend zur Seite gestanden und keine Entscheidungen abgenommen habe. Auch die GKD, Gemeinschaft für Kommunikationstechnik, Informations- und Datenverarbeitung, war über zwei Jahre hinweg jeden Monat eine Woche vor Ort in Ludwigsfelde, um die kommunale EDV-Infrastruktur aufzubauen.


Quelle: Stadt Paderborn (13.11.2014)

 


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