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Paderborn beteiligt sich am Wettbewerb "Digitale Stadt"

Digitale Stadt - das offizielle Bild des Wettbewerbs (Quelle: Bitkom)
 

Paderborn ist innovativ, fortschrittlich und kreativ. Um das unter Beweis zu stellen, wird die Stadt an dem von dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Digitalverband Bitkom bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb "Digitale Stadt" teilnehmen. In einem Leuchtturmprojekt soll demonstriert werden, wie die Stadt der Zukunft aussehen kann und dabei die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger gesteigert wird - auf Basis modernster Telekommunikations-Infrastruktur.

Die Gewinnerstadt bekommt ab dem Jahr 2018 ein flächendeckendes Gigabyte-Breitband-Netz nach dem neuesten Standard und kann einige ihrer digitalen Visionen umsetzen.

Um die Ideen aus allen Branchen zu sammeln, sind jüngst im historischen Rathaus Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Forschung zusammengekommen. Bürgermeister Michael Dreier freute sich sichtlich, dass so viele Gäste seiner Einladung gefolgt waren: "Ihre Anwesenheit zeigt, dass Digitalisierung ein wichtiges Thema ist und wir mit dieser Bewerbung den richtigen Weg gehen. Lassen Sie uns gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und Paderborn nach vorne bringen", sagte er.


In den Bereichen Energie und Umwelt, Verkehr, Verwaltung, Gesundheit, Bildung, Handel, Sicherheit und Gesellschaft wurden aktuelle und geplante Projekte diskutiert. Olaf Saage von der Sparkasse Paderborn-Detmold betonte, dass Digitalisierung mehr Lebensqualität, Nachhaltigkeit und vor allem besseren Service bringt. Auch Rüdiger Kabst, Vizepräsident der Universität Paderborn und Leiter des Innovations- und Gründungsinkubators "garage33", zeigte sich begeistert: "In der `garage33` bieten wir jungen Gründern und etablierten Firmen einen Freiraum für Kreativität und Disruption, wo sie innovative Ideen entwickeln und schnell in die Umsetzung bringen können. Der Wettbewerb ist für die Stadt eine Chance, sich erfolgreich der digitalen Herausforderung zu stellen."


In Paderborn gibt es bereits viele Einzelprojekte, die die Stadt digitaler und ein Stück weit fortschrittlicher machen. Ein Beispiel ist der Kita-Navigator der Stadt Paderborn, ein Online-Informations- und Vormerksystem für die Betreuungsplätze in allen Kindertageseinrichtungen. Auch für ältere Menschen und Menschen mit Handicap ist die Digitalisierung eine Chance: "Der PaderSprinter wird zum Beispiel die ersten `sprechenden Bushaltestellen` installieren. Auf Tastendruck können sich Sehbehinderte und blinde Menschen dann Abfahrtzeiten ansagen lassen", berichtet der stellvertretende PaderSprinter-Leiter René Möller. "Außerdem informieren wir über das Internet oder unsere PaderSprinter-App per Handy in Echtzeit, wann genau der Bus fährt und wo sich die nächstgelegene Haltstelle befindet."

Anregungen, Ideen zum Wettbewerb und digitale Visionen nimmt Christiane Boschin-Heinz, Bürgermeisterreferat Stadt Paderborn, c.boschin-heinz@paderborn.de, jederzeit gerne entgegen.

 

Zeitplan des Wettbewerbs

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2017. Am 31. März 2017 wird die Short List mit drei bis fünf Städten bekannt gegeben. Diese haben dann bis Mitte Mai Zeit, ihre Konzepte zu individualisieren. Am 13. Juni 2017 wird die Gewinnerstadt im Rahmen des Digital-Gipfels 2017 in der Region Rhein-Neckar gekürt.


(Quelle: Stadt Paderborn)

 


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