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Digitale Gesellschaft kommt

Kreisweiter Breitbandausbau: Gewerbegebiete im Fokus

Später sind unterversorgte Gebiete dran


Kreis Paderborn. Hochleistungsfähige Glasfasernetze sind ein wichtiger Standortfaktor und sichern Wachstum und Beschäftigung in der Region. Sie schaffen zugleich die Voraussetzungen für die weitere Entwicklung hin zur "Digitalen Gesellschaft". Dies bekräftigen nach Angaben des Kreises Paderborn die Breitbandbeauftragten aller Städte und Gemeinden des Kreises Paderborn bei ihrem jüngsten Arbeitstreffen im Paderborner Kreishaus.

Laut Bundesverkehrsministerium sind 69 Prozent der Firmen und Haushalte im Kreis Paderborn mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s versorgt. Bis Mitte 2018 wollen die Telekommunikationsunternehmen diesen Wert auf 93Prozent steigern. "Eine flächendeckende Versorgung des Kreisgebiets mit 50 Mbit/s ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber mit Blick in die Zukunft noch lange nicht genug", so die Breitbandkoordinatorin des Kreises Paderborn, Désirée Hückelheim, beim Arbeitstreffen. Der Kreis treibe daher die nachhaltige Erschließung mit Glasfasertechnologie voran. Für die Unternehmenskommunikation, das Arbeiten von Zuhause aus oder die Übertragung von Bild und Ton über das Internet, das sogenannte Streaming, wird dies immer wichtiger. Über das regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes NRW werden aktuell die Glasfaseranschlüsse in den Gewerbegebieten in Bad Wünnenberg, Büren, Delbrück, Hövelhof, Lichtenau und Salzkotten ausgebaut und mit insgesamt 4,5 Millionen Euro bezuschusst. Im Bereich Gewerbe gibt es dann keine unterversorgten, das heißt mit weniger als 30 Mbit/s versorgten Gebiete mehr.

Mittelfristig ist der Ausbau verbleibender unterversorgter (Wohn-)Gebiete im Kreis Paderborn geplant. Dies soll mittels der Genossenschaft "Breitband OWL eG" gelingen. Sie soll unmittelbar nach den Sommerferien gegründet werden. Die Genossenschaft ist ein Zusammenschluss der kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Sie greift dort ein, wo der Markt versagt. Große Distanzen auf dem Land und eine vergleichsweise niedrige Zahl von potenziellen Kunden machen die Investition in den Glasfaserausbau für die Telekommunikationsunternehmen unwirtschaftlich.

Das Geschäftsmodell sieht vor, dass die von der Genossenschaft errichteten oder an die Genossenschaft übertragenen Infrastrukturen gebündelt vermarktet werden. Ein weiterer Baustein im Glasfaserausbau ist das Baustellenkataster. Dort führen der Kreis und seine Städte und Gemeinden möglichst alle Baustellen, die eine Dauer von acht Wochen überschreiten, auf. Telekommunikationsunternehmen können dadurch von den Baustellen erfahren und Glasfaser mitverlegen. "Das hat den Vorteil, dass die Straße nur einmal geöffnet wird, was Kosten spart", erklärt Hückelheim.

Der Kreis Paderborn beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Glasfaserausbau und verfolgt eine konsequente Glasfaserstrategie. Der Vorteil von Glasfaser gegenüber der Kupfertechnik ist, dass sie große Datenmengen über lange Strecken ungebremst übertragen kann.

  • LinksymbolZum Masterplan des Kreises Paderborn
    Fragen zum Breitbandausbau beantwortet die Breitbandkoordinatorin des Kreises Paderborn, Désirée Hückelheim, unter Tel. (05251) 308 9117 oder per E-Mail unter hueckelheimd@kreis-paderborn.de
 
 


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