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Ostwestfalen-Lippe wird die erste digitale Modellregion mit der Stadt Paderborn als Leitkommune

In fünf digitalen Modellkommunen will das Land Nordrhein-Westfalen ab 2018 innovative Projekte des E-Governments und der digitalen Stadtentwicklung erproben. Eine dieser Modellkommunen ist die Region Ostwestfalen-Lippe.
Die vier weiteren Kommunen aus anderen Regierungsbezirken werden noch in diesem Jahr bestimmt.

 

Sich mal eben online ummelden oder das Auto zulassen: Bereits ab 2018 soll der digitale Gang zum Bürgeramt in NRW Realität sein - zumindest in fünf Regionen des Landes. NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart stellte in der Landeshauptstadt die erste dieser Modellregionen vor: In Ostwestfalen-Lippe sollen nun innovative digitale Projekte im Bereich Verwaltung und Stadtentwicklung ausprobiert werden. Die Stadt Paderborn soll dabei die Rolle als Leitkommune übernehmen - und eng zusammenarbeiten mit dem Kreis Paderborn, der kreisangehörigen Stadt Delbrück, der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie der Bezirksregierung Detmold. Auch eine enge Vernetzung mit der Landesverwaltung ist vorgesehen; erfolgreiche Projekte könnten zügig auf andere Städte und Kommunen übertragen werden.


"Wir freuen uns, dass das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Ostwestfalen-Lippe mit dem Start des Projekts 'Digitale Modellkommune in NRW' in den Fokus genommen hat", so die Reaktion der Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

"Auf den intensiven Erfahrungen aus dem bundesweiten Wettbewerb 'Digitale Stadt' aufbauend übernimmt Paderborn gerne die Rolle und Verantwortung der Leitkommune für die Region", zeigt sich auch der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier erfreut über die Wahl Pinkwarts. Manfred Müller, Landrat des Kreises Paderborn, betont: "Verwaltungen in diesen Tagen haben sich längst als Dienstleister definiert. Die Digitalisierung ist die konsequente Fortsetzung dieses Servicegedankens. Dem Kreis Paderborn kommt in dem Projekt auch die Funktion zu, dieses Digitalisierungsprogramm in alle weiteren Städte und Gemeinden des Kreises auszurollen."


Die Modellkommunen sollen die Bereiche "Öffentliche Verwaltung und e-Government" und "Stadtentwicklung" digitalisieren. Innerhalb eines Jahres soll ein digitales Bürgerbüro mit leistungsstarken IT-Infrastrukturen entwickelt werden und spätestens ab 2020 sollen die Verwaltungen der Modellkommunen ihre Akten vollständig elektronisch führen.


Aber auch digitale Lösungen in anderen Lebensbereichen wie Mobilität, Handel, Tourismus und Gesundheit sollen umgesetzt werden. Für innovative Geschäftsmodelle mit vorhandenen Daten spielt die kreative Gründerszene eine wichtige Rolle. Eine enge Kooperation mit der "garage33" in Paderborn, der "founders foundation" in Bielefeld oder auch "Denkwerk" in Herford wird ebenso angestrebt wie mit dem Spitzencluster it's OWL.


Die digitale Modellregion OWL sowie die Referenzkommunen werden zwischen 2018 und 2020 vom Land mit einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag unterstützt. Ziel ist die Ergänzung dieser Mittel durch eine Kofinanzierung der privaten Wirtschaft in gleicher Höhe.


Vertreter der Landes- und Bezirksregierung, des Kreises, der Stadt Paderborn, aus Forschung, Wirtschaft, der Heinz-Nixdorf- und der Bertelsmann-Stiftung reisten nun in das digitale Vorzeigeland Estland, um aus erster Hand von den "Pionieren des E-Goverments" zu lernen.  


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