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Stadt will Stelle für Digitalisierung schaffen

Ausschuss: Delbrück konkretisiert die Planungen für Modell-Projekt

Delbrück (br). Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz hat am Montagabend
im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss deutlich gemacht,
wie wichtig das Thema "Digitale Stadt" für die Kommune sei. Delbrück
könne sehr stolz darauf sein, Partner dieses NRW-Projektes für die
Digitalisierung von Verwaltungen zu sein, ließ er verlauten.

Peitz erläuterte auch die große Herausforderung an die zweitgrößte Stadt
im Kreis: "Unseren Mitarbeitern, Kommunalpolitikern und unserer Wirtschaft
wird viel zugetraut. Jetzt gilt es, eine Stabsstelle in unserem Rathaus zu
installieren, die Kontakt zum Projektbüro in Paderborn hält. Die Einstellung
eines weiteren Experten ist unumgänglich."

Die Vertreter der Stadtrats-Fraktionen signalisierten einheitlich grünes Licht
für die Schaffung des Arbeitsplatzes, aber die CDU will die endgültige
Entscheidung zur Ausschreibung der Stelle erst in der morgigen Ratssitzung
beschließen.

Bereits vor der Ausschusssitzung hatte Bürgermeister Peitz gemeinsam mit
den Fraktionschefs bekannt gegeben, dass in Delbrück Unternehmen für
den nahezu kompletten Ausbau von Glasfaserleitungen in Kernstadt und
Ortsteilen bereit stehen. 40 Prozent der privaten Haushalte müssten dafür
allerdings in naher Zukunft ihre feste Absicht für die Buchung eines solchen
Anschlusses erklären. In den nächsten Wochen soll es daher fünf Informations-Veranstaltungen für die Bürger geben. Entscheiden müssen
sich die Haushalte in den neun Ortsteilen bis zum 18. Dezember, in der
Kernstadt bis zum 29. Januar.

Zur Sitzung begrüßte Peitz auch Landrat Manfred Müller, Günter Korder,
Geschäftsführer des Spitzenclusters - It's OWL - , und Thilo Pahl,
Geschäftsführer des Delbrücker Unternehmens Bette.

Müller sprach von der Digitalisierung in Delbrück als "Anfang eines
faszinierenden Prozesses." Korder erklärte: "Die Digitalisierung ist nur dann
eine Gefährdung, wenn wir uns nicht damit beschäftigen." Er riet dazu, sich
in der Stadt mit dem schiefen Kirchturm auf wesentliche Projekte zu
konzentrieren. Für Unternehmer Pahl ist der Glasfaserausbau grundlegend:
"Ohne die entsprechende Infrastruktur können wir unsere
unternehmerischen Ideen nicht umsetzen."

Quelle: Neue Westfälische 2017/10/24

 


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